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05.07.2019

Waldbrand bei Lübtheen: Bundeswehr beendet Einsatz

Einsatzkräfte rücken am Wochenende ab / Katastrophenfall bleibt voraussichtlich bis Montag bestehen

Die Lage im Waldbrandgebiet bei Lübtheen entspannt sich weiter, teilt die Einsatzleitung heute Abend (05.07.2019) mit. Der Brand konnte bis auf 560 Hektar eingedämmt werden. Auf dem betroffenen Areal glimmen noch große Glutnester, die teilweise noch aufflackern können.
Der Landrat des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Stefan Sternberg, geht davon aus, am Montag (08.07.2019) den Katastrophenfall für beendet erklären zu können. Die Bundeswehr wird sich am Wochenende aus dem Einsatzgebiet zurückziehen. Die Löschhubschrauber der Bundeswehr haben ihren Einsatz bereits heute um 18 Uhr beendet, bleiben allerdings anschließend noch in Rufbereitschaft. Bis Sonnabend (06.07.2019) 16 Uhr sind die Bergepanzer vor Ort. Die Bundeswehrfeuerwehr bleibt bis Sonntag vor Ort und ist bis dahin im Einsatz.
Landrat Sternberg bedankt sich bei Brigadegeneral Gerd Josef Kropf, Kommandeur des Landeskommandos  Mecklenburg-Vorpommern, für die gute Zusammenarbeit. „Ohne den schnellen Einsatz der Bundeswehr  und das gute Zusammenspiel mit den zivilen Kräften hätten wir den Waldbrand nicht so schnell in den Griff bekommen“, so Sternberg. Die Bundeswehr wird morgen um 19 Uhr in Lübtheen mit einem Appell verabschiedet.
Seit der Ausrufung des Katastrophenfalls am vergangenen Sonntag mussten mehrere umliegende Orte  evakuiert werden. Alt Jabel, Trebs, Jessenitz Werk und Volzrade waren betroffen. Die Evakuierung von Trebs, Jessenitz Werk und Volzrade wurde bereits aufgehoben, Alt Jabel folgt morgen früh um 8 Uhr.
Es kann immer noch zu Detonationen in dem munitionsbelasteten Waldstück kommen. Das Betreten der Waldflächen ist und bleibt strikt verboten. Es besteht Lebensgefahr.

Für Anwohner wurde ein Bürgertelefon unter  038855 / 78744 eingerichtet.