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11.08.2018

Lage angespannt, aber stabil

Waldbrand bei Lübtheen: Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen Glutnester / Löschpanzer mit technischem Defekt ausgefallen / Einsatzleitung geht von Abschluss des Einsatzes bis Sonntagabend aus

Der Waldbrand in der Nähe von Lübbendorf nordöstlich der Stadt Lübtheen (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ist weiter unter Kontrolle, hält aber die Einsatzkräfte noch in Atem. Wie die Einsatzleitung meldet, sind bis heute (11.08.2018) gegen Abend beide zivilen Löschpanzer einer zivilen Firma mit technischem Defekt ausgefallen. Sie waren im Einsatz, um gezielt Glutnester in dem 15 Hektar umfassenden, munitionsbelasteten Brandgebiet zu bekämpfen. Zurzeit ist dort noch ein Räumpanzer eingesetzt. Die Einsatzleitung geht angesichts des Fortschritts in der Brandbekämpfung trotz des Technikausfalls davon aus, dass das betroffene Waldgebiet bis Sonntagabend an die Eigentümerin, die Bundesforst, übergeben werden kann.

Das Feuer in dem zum ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen gehörenden Waldstück war am Donnerstag (09.08.2018) gegen 13.30 Uhr ausgebrochen und hatte sich  bis zum Abend auf eine Fläche von annähernd 15 Hektar ausgedehnt. Mehr als 130 Einwohner der Ortschaften Lübbendorf und mussten angesichts des nahenden Feuers zeitweilig in Sicherheit gebracht werden, konnten noch am späten Donnerstag wieder  in ihre Häuser zurückkehren. Bis auf 150 Meter war das Feuer an Lübbendorf und Ramm herangerückt.

25 Freiwillige Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis mit insgesamt mehr als 200 Feuerwehrleuten waren in Spitzenzeiten zur Bekämpfung des Waldbrandes im Einsatz. Zurzeit befinden sich noch 40 Feuerwehrleute und Mitglieder des DRK-Versorgungszuges des Katastrophenschutzes im Einsatz.